Salomon Skihelme mit Visier

Salomon gehört zu den bekanntesten Marken im alpinen Skisport und bietet neben Ski, Skischuhen und Bindungen auch eine breite Auswahl an Skihelmen und Skibrillen an.

Bei den aktuellen Skihelmen mit Visier reichen die Modelle vom leichten OSMO bis zu umfangreich ausgestatteten DRIVER PRIME-Varianten mit photochromatischem Visier, MIPS und zusätzlichen Schutzsystemen. Charakteristisch sind dabei vor allem die kontrastverstärkende SIGMA-Technologie, EPS4D sowie unterschiedliche Systeme zur Anpassung von Passform und Visier.

Über Salomon

Salomon wurde 1947 in Annecy in den französischen Alpen gegründet. Die Marke entwickelte zunächst Skibindungen und erweiterte ihr Sortiment später unter anderem um Skischuhe, Ski und zahlreiche weitere Produkte für den Winter- und Outdoorsport.

Heute reicht das Angebot von alpiner Skiausrüstung über Trailrunning und Outdoor-Schuhe bis zu Skihelmen, Skibrillen und Skihelmen mit integriertem Visier.

Salomon Skihelme mit Visier im Überblick

Das aktuelle Sortiment umfasst mehrere Visierhelme für unterschiedliche Anforderungen:

ModellBesonderheiten
Salomon DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPSSIGMA Photo, MIPS, Smart Safety 360, magnetisches Visier
Salomon DRIVER PRIME SIGMA PLUS MIPSzwei magnetische SIGMA-Visiere, MIPS, Smart Safety 360
Salomon DRIVER PRO SIGMA PHOTO MIPSSIGMA Photo, MIPS, EPS4D
Salomon DRIVER PRO SIGMAkontrastverstärkendes SIGMA-Visier
Salomon OSMO PRO SIGMA PHOTOleicht, SIGMA Photo, Custom Dial 360 V
Salomon OSMO SIGMAleicht, SIGMA-Visier, Custom Dial V
Salomon ORKA VISORVisierhelm speziell für Kinder

Salomon führt damit sowohl relativ leichte All-in-one-Modelle als auch technisch umfangreich ausgestattete Premium-Visierhelme. Die einzelnen Modelle stellen wir später auf separaten Modellseiten ausführlicher vor.

SIGMA: mehr Kontrast im Schnee

Eine der wichtigsten Salomon-Technologien bei Skibrillen und Visierhelmen ist SIGMA.

Die Scheiben sind darauf ausgelegt, bestimmte Farbkontraste stärker hervorzuheben. Dadurch sollen Konturen und Unebenheiten im Schnee besser erkennbar werden.

SIGMA kommt bei verschiedenen Salomon-Visierhelmen zum Einsatz, darunter DRIVER PRO und OSMO. Je nach Modell unterscheiden sich Tönung und Lichtdurchlässigkeit der verwendeten Scheibe.

Ein klassisches SIGMA-Visier ist allerdings nicht automatisch selbsttönend.

SIGMA Photo: selbsttönende Scheiben

Bei Modellen mit der Bezeichnung SIGMA Photo kombiniert Salomon die Kontrastverstärkung mit einer photochromatischen Funktion.

Die Scheibe verändert ihre Tönung abhängig von den Lichtverhältnissen. Bei stärkerem Licht wird sie dunkler, bei schlechteren Lichtbedingungen wieder heller.

Beim DRIVER PRO SIGMA PHOTO MIPS arbeitet das Visier beispielsweise über die Kategorien 1 bis 3. Damit kann ein vergleichsweise großer Bereich unterschiedlicher Wetter- und Lichtbedingungen mit derselben Scheibe abgedeckt werden.

SIGMA Photo kommt unter anderem beim DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS, DRIVER PRO SIGMA PHOTO MIPS und OSMO PRO SIGMA PHOTO zum Einsatz.

DRIVER PRIME: magnetisches Visier

Die DRIVER PRIME-Serie gehört zu den umfangreich ausgestatteten Salomon-Visierhelmen.

Eine Besonderheit ist das magnetische Scheibenwechselsystem. Das Visier wird von starken Magneten in Position gehalten und lässt sich zum Wechsel vergleichsweise einfach abnehmen und wieder einsetzen.

Beim DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS wird dieses System mit einer selbsttönenden SIGMA-Photo-Scheibe kombiniert. Der DRIVER PRIME SIGMA PLUS MIPS wird dagegen mit zwei unterschiedlichen SIGMA-Scheiben angeboten, sodass die Scheibe passend zu den Lichtbedingungen gewechselt werden kann.

Für die DRIVER-PRIME-Serie bietet Salomon auch separate Ersatzvisiere an.

DRIVER PRO: integriertes Visier mit Motion Shield Advanced

Bei der DRIVER PRO-Serie setzt Salomon auf das sogenannte Motion Shield Advanced.

Das System orientiert sich nach Angaben des Herstellers am Sitz einer klassischen Skibrille und ermöglicht es, das Visier nach oben beziehungsweise unten zu bewegen.

Je nach Ausführung kommt ein klassisches SIGMA-Visier oder ein selbsttönendes SIGMA-Photo-Visier zum Einsatz.

Auch für den DRIVER PRO sind separate Ersatzvisiere erhältlich.

OSMO: leichter Visierhelm

Mit der OSMO-Serie verfolgt Salomon ein etwas leichteres Konzept.

Der aktuelle OSMO SIGMA wiegt laut Hersteller rund 540 Gramm und kombiniert ein kontrastverstärkendes SIGMA-Visier mit EPS4D und dem Custom Dial V-Anpassungssystem. Das Visier ist außerdem ausdrücklich für die Verwendung über einer Korrektionsbrille vorgesehen.

Beim OSMO PRO SIGMA PHOTO kommt zusätzlich eine selbsttönende SIGMA-Photo-Scheibe zum Einsatz. Die Passform lässt sich über Custom Dial 360 V nicht nur im Umfang, sondern auch vertikal anpassen.

Salomon verwendet bei der aktuellen OSMO-Serie außerdem teilweise recycelte Materialien. Beim OSMO SIGMA nennt der Hersteller unter anderem recyceltes EPS, Polycarbonat und Textilmaterialien.

EPS4D

Bei vielen aktuellen Salomon-Skihelmen kommt die eigene EPS4D-Technologie zum Einsatz.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Konstruktion der energieabsorbierenden EPS-Schicht. Sie ist darauf ausgelegt, auftretende Energie sowohl bei vertikalen als auch bei schrägen Aufprallsituationen aufzunehmen. Salomon bezeichnet EPS4D als eigene, patentierte Schutztechnologie.

EPS4D ersetzt dabei nicht die grundlegende Helmkonstruktion, sondern ist Bestandteil des energieabsorbierenden Innenaufbaus.

Smart Safety 360

Bei höher ausgestatteten DRIVER-PRIME-Modellen verwendet Salomon zusätzlich Smart Safety 360.

Dabei werden EPS4D und EPP miteinander kombiniert. Ziel ist eine erweiterte Energieaufnahme rund um den Kopf.

Beim DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS kombiniert Salomon Smart Safety 360 außerdem mit MIPS.

Solche zusätzlichen Systeme können die Helmkonstruktion ergänzen, ersetzen aber weder die korrekte Helmgröße noch eine gute Passform.

MIPS bei ausgewählten Salomon-Helmen

Mehrere aktuelle DRIVER-Modelle verwenden zusätzlich MIPS.

MIPS ist darauf ausgelegt, bei bestimmten schrägen Aufprallsituationen Rotationsbewegungen zwischen Helm und Kopf zu reduzieren.

Zum aktuellen Sortiment gehören beispielsweise der DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS, DRIVER PRIME SIGMA PLUS MIPS und DRIVER PRO SIGMA PHOTO MIPS.

MIPS ist somit eine zusätzliche Ausstattung bestimmter Modelle und kein Merkmal jedes Salomon-Visierhelms.

Hybrid- und In-Mold-Konstruktionen

Salomon verwendet je nach Modell unterschiedliche Helmkonstruktionen.

Beim DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS kommt beispielsweise eine Hybridkonstruktion zum Einsatz. Dabei kombiniert Salomon eine eingespritzte ABS-Oberschale mit einer leichteren In-Mold-Unterschale.

Beim Kinderhelm ORKA VISOR setzt Salomon dagegen auf eine klassische In-Mold-Konstruktion mit Polycarbonat-Außenschale und EPS-Innenschale.

Mehr zu den Unterschieden zwischen In-Mold, Hardshell und Hybrid findest du unter „Materialien und Herstellungsverfahren bei Skihelmen“.

Custom Dial, Custom Dial 360 und BOA

Bei der Größenanpassung verwendet Salomon je nach Modell unterschiedliche Systeme.

Das Custom Dial beziehungsweise Custom Dial V ermöglicht die Anpassung des Helms über ein Drehrad. Beim OSMO kann das System zusätzlich vertikal verstellt werden.

Beim DRIVER PRO kommt Custom Dial 360 zum Einsatz, das eine rundum feinere Anpassung an den Kopfumfang ermöglichen soll.

Der DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS verwendet dagegen ein BOA Fit System.

Unabhängig vom Einstellsystem muss die grundlegende Größe des Helms bereits zum Kopf passen. Mehr dazu erklären wir im Ratgeber „Wie muss ein Skihelm mit Visier sitzen?“

MaxFit und Ohrpolster

Eine weitere Salomon-Technologie ist MaxFit.

Dabei werden die Ohrpolster so geformt, dass sie möglichst unmittelbar und gleichmäßig am Kopf anliegen. Salomon setzt MaxFit unter anderem bei DRIVER- und OSMO-Modellen ein.

Eine gute Passform im Bereich der Ohren ist nicht nur für den Komfort wichtig. Der Helm sollte dort weder unangenehm drücken noch so locker sitzen, dass er seitlich verrutschen kann.

Salomon Visierhelme für Brillenträger

Viele aktuelle Salomon-Visierhelme sind ausdrücklich für die Verwendung mit einer Korrektionsbrille ausgelegt.

Salomon bestätigt die Brillenkompatibilität unter anderem beim OSMO SIGMA, DRIVER PRO SIGMA und DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS.

Trotzdem sollte ein Visierhelm möglichst gemeinsam mit der eigenen Brille anprobiert werden. Größe und Form der Fassung können erheblichen Einfluss darauf haben, ob zwischen Brille, Gesicht, Helm und Visier ausreichend Platz vorhanden ist.

Eine OTG- beziehungsweise Brillenträgertauglichkeit bedeutet deshalb nicht automatisch, dass jedes Brillengestell problemlos passt.

ORKA VISOR für Kinder

Mit dem ORKA VISOR bietet Salomon auch einen Skihelm mit integriertem Visier speziell für Kinder an.

Das Modell verwendet eine leichte In-Mold-Konstruktion, ein verstellbares Custom Dial und ein austauschbares Visier. Das aktuelle Standardvisier entspricht der Kategorie 2.

Gerade bei Kindern kann ein integriertes Visier praktisch sein, weil keine separate Skibrille eingestellt oder unterwegs verloren werden kann.

Die richtige Größe sollte bei Kindern allerdings regelmäßig überprüft werden, da sich der Kopfumfang während des Wachstums verändert.

Ersatzvisiere

Salomon bietet für verschiedene Visierhelm-Familien separate Ersatz- und Wechselvisiere an.

Aktuell erhältlich sind beispielsweise:

  • SIGMA-Visiere für OSMO
  • SIGMA-Photo-Visiere für DRIVER PRO
  • SIGMA-Photo-Visiere für DRIVER PRIME
  • austauschbare Visiere für ORKA VISOR

Die Kompatibilität unterscheidet sich nach Modell und Helmgröße. Vor dem Kauf sollte deshalb immer geprüft werden, für welche Helmserie und Größe das jeweilige Ersatzvisier vorgesehen ist.

Sicherheit und Normen

Die aktuellen Salomon-Skihelme werden entsprechend der einschlägigen Sicherheitsnormen angeboten.

Für den europäischen Markt ist insbesondere die EN 1077 relevant. Salomon nennt diese Zertifizierung beispielsweise ausdrücklich beim DRIVER PRIME SIGMA PHOTO MIPS.

Beim ORKA VISOR nennt der Hersteller zusätzlich zur europäischen EN 1077 auch die US-amerikanische ASTM F2040.

Was diese Normen bedeuten, erklären wir ausführlicher unter „Sicherheitsnormen bei Skihelmen“.

Welcher Salomon Skihelm mit Visier passt zu mir?

Bei Salomon lässt sich die Auswahl zunächst gut über die gewünschte Ausstattung eingrenzen.

Wer einen leichten Visierhelm sucht, kann sich die OSMO-Serie ansehen. Für wechselnde Lichtverhältnisse ist beispielsweise der OSMO PRO SIGMA PHOTO interessant.

Die DRIVER-PRO-Serie bietet eine umfangreichere Helm- und Visierkonstruktion. Noch weiter oben ist die DRIVER-PRIME-Reihe angesiedelt, bei der Salomon unter anderem magnetische Wechselvisiere, MIPS und Smart Safety 360 kombiniert.

Für Kinder steht mit dem ORKA VISOR eine eigenständige Lösung zur Verfügung.

Entscheidend bleibt jedoch auch bei Salomon die Passform. Visier, Helm und gegebenenfalls die eigene Korrektionsbrille müssen zur individuellen Kopf- und Gesichtsform passen.

Fazit

Salomon bietet eine breite Auswahl an Skihelmen mit integriertem Visier. Das Sortiment reicht vom leichten OSMO über verschiedene DRIVER-PRO-Modelle bis zum umfangreich ausgestatteten DRIVER PRIME.

Charakteristisch sind vor allem die SIGMA- und SIGMA-Photo-Scheibentechnologien, die eigene EPS4D-Konstruktion sowie bei ausgewählten Modellen MIPS und Smart Safety 360.

Mit magnetischen Wechselvisieren bei DRIVER PRIME, den unterschiedlichen Custom-Dial-Systemen und einem eigenen Kinder-Visierhelm deckt Salomon verschiedene Anforderungen ab.

Welches Modell am besten geeignet ist, hängt letztlich von gewünschter Visiertechnik, Ausstattung und vor allem von der individuellen Passform ab.

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