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Häufige Skiverletzungen | Kopf- und Hals

Skiverletzungen bei Erwachsenen
(über 15 Jahre)

Anfang der 80er Jahre betrug die Quote an Kopf- oder Halsverletzungen bei den Skiverletzungen noch ca. 2,3 pro 1.000 Skifahrer. In den folgenden Jahren ist diese dann unter leichten Schwankungen sogar bis unter 1 pro 1.000 Skifahrer/innen gesunken. Zu einem großen Teil hat das mit der erhöhten Akzeptanz von Skihelmen zu tun. In den letzten beiden Saisons ist das Risiko von Kopfverletzungen nun leider wieder etwas gestiegen. In der Saison 2015/2016 lag die Quote wieder bei 1,32 Verletzungen pro 1.000 Skifahrer/innen. Und das obwohl bereits etwa 93 Prozent der verletzten Skifahrer/innen einen Helm getragen haben. Jedoch schützt ein Helm ja nicht unbedingt vor der absoluten Zahl der Verletzungen. Allerdings kann er häufig die Schwere der Verletzung reduzieren. Ein Skihelm mit Visier hilft dabei das Gesicht besser zu schützen.

Häufige Skiverletzungen

Die Häufigkeit an Skiverletzungen ist zwischen Frauen und Männern unterschiedlich aufgeteilt. Von den hochgerechnet etwa 42.000 ärztlich behandelten deutschen Skifahrer/innen waren die Verletzungen so verteilt:

 Insgesamt  Frauen  Männer
 Knie 27,1% 43,3% 18,3%
 Schulter 16,0% 7,7% 20,5%
 Kopf + Gesicht 10,6% 7,7% 12,2%
 Rumpf 9,8% 5,7% 12,0%
 Unterschenkel 8,8% 9,3% 8,5%
 Oberarm 6,0% 4,9% 6,6%
 Hüfte + Oberschenkel 5,9% 4,8% 6,6%
 Sprunggelenk + Fuß 5,1% 7,3% 4,0%
 Handgelenk + Hand 3,8% 2,8% 4,4%
 Hals 2,6% 2,0% 2,8%
 Daumen 2,3% 2,4% 2,2%
 Ellenbogen + Unterarm 2,0% 2,0% 2,0%

Quelle: ASU-Unfallanalyse 2015/2016

Kollisionsunfälle

Neben eigenverschuldeten Verletzungen gibt es noch die Kollisionsunfälle. Über 15,0% aller Verletzungen sind auf eine Kollision mit anderen Skifahrer/innen zurückzuführen. Also auch wenn man selber super vorsichtig Ski fährt, so ist man noch immer einem Verletzungsrisiko ausgesetzt. Wer sich vor den finanziellen Folgen eines schwereren Skiunfalles schützen möchte kann dieses mit einer Unfallversicherung tun. Hier können Sie günstige Unfallversicherungen vergleichen.

Bleibt nun nur noch zu Hoffen, dass alle von schweren Skiverletzungen verschont bleiben. In diesem Sinne wünsche ich: Ski Heil!

Sicherheitstipps beim Skifahren

Sicherheitstipps beim Skifahren

Der Skirennfahrer Felix Neureuther hat in einem Beitrag über Sicherheitstipps beim Skifahren den Skihelm als Standardausrüstung eines jeden Wintersportlers bezeichnet. Hier sollten keine Kompromisse eingegangen werden. Denn einen Skihelm zu tragen ist die einfachste Möglichkeit sich in vielen Fällen vor Kopfverletzungen auf der Skipiste zu schützen. Für den Profi zählt der Skihelm auch für Gelegenheits-Skifahrer zu einem absoluten „Must-Have“. Auch wenn es noch nicht in jedem Land eine Helmpflicht gibt. Die eigene Sicherheit sollte es einem auf jeden Fall wert sein. Einige Empfehlungen für gute Skihelme mit Visier habe ich auf meiner Seite aufgelistet.

Weitere Tipps

Neben dem Skihelm zählen auch weitere Ausrüstungsgegenstände zu den Tipps. Die richtigen Skischuhe und deren Bindung. Die Skier. Gute und warme Skibekleidung. Die eigenen Grenzen und die eigene Fitness… alle weiteren Sicherheitstipps beim Skifahren gibt es unter anderem auf der Seite von Gala.

Skihelm mit Visier:

Oben ohne? Geht gar nicht!

Du willst ohne Helm auf die Piste? Das ist absolut keine gute Idee. Denn im Fall eines Sturzes oder eines richtigen Unfalls ist selbst ein mittel­mäßiger Kopf­schutz besser als gar keiner. Eine besonders komfortable Möglichkeit hierfür bietet ein Skihelm mit Visier – vor allem für Brillen­träger bietet das fest montierte Visier deutliche Vorteile.

Klemmende Brille ist Schnee von gestern

Skifahren mit Helm war für Brillen­träger bisher teilweise nicht besonders angenehm. Denn die bisher häufig genutzten Skihelme mit entsprechend eng sitzender, separater Skibrille waren mit der normalen Brille nicht sonderlich komfortabel. Durch den modernen Skihelm mit Visier gehört dieses zum Schnee von gestern. Denn das fest montierte Visier schützt vor Sonne, Wind und Wetter. Außerdem ist das Sichtfeld häufig größer als bei einer Skibrille und die Visiere beschlagen auch nicht so schnell. Und für Brillenträger von besonderem Vorteil: Sie können die eigene Brille meistens ohne Probleme unter dem Visier tragen.

Wechselbare Visiere

Bei einem Skihelm mit Visier besteht auch die Möglichkeit für verschiedene Wetter-Anforderungen unterschiedliche Visiere zu nutzen. Dabei besteht je nach Anbieter die Auswahl an unterschiedlich beschichteten und verschiedenfarbigen Visieren. Die Kosten für ein Wechselvisier beginnen bei etwa 30 Euro aufwärts.

Sitzt, wackelt, hat Luft

Fast jeder kennt den Spruch: Sitzt, wackelt, hat Luft. Allerdings gilt das nicht wirklich für einen Skihelm. Der Helm darf nicht drücken und das Polster soll überall gleichmäßig anliegen. Dabei kann man mit unterschiedlichen Einstellungen und auch Helmgrößen arbeiten. Wenn das alles nicht hilft, dann sollte auf einen anderen Helm ausgewichen werden. Auch wenn es dann eben nicht der Testsieger ist. Jedoch ist selbst ein Skihelm aus dem Mittelfeld noch immer sicherer, als ohne Skihelm Ski zu fahren.

Skibrille – oder Skihelm mit Visier?

Als Skifahrer kannst du zwischen zwei Varianten wählen: Die klassische Variante, in der ein Skihelm mit einer Skibrille zusammen kombiniert wird. Und seit einigen Jahren kommt immer häufiger der Skihelm mit fest montiertem Visier auf die Pisten. Dabei haben beide ihre Vorteile, aber auch gewisse Schwächen. Wenn die Entscheidung für einen Visierhelm gefallen ist helfen meine Top Empfehlungen vielleicht bei der Kaufentscheidung weiter.

Hier ein Video vom TÜV-Rheinland zu dem Thema: